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Qualifikation und Tätigkeiten – Dr. Hedwig Raskob
Geboren 28.11.1936 in Sefferweich Kreis Bitburg/Eifel auf einem kleinen landwirtschaftlichen Gehöft.
Bildungsweg und beruflicher Werdegang
1943-1951 Volksschule am Geburtsort.
1952-1956 Missionsschule der Pallottinerinnen, Limburg/Lahn, als Kandidatin;
die ersten zwei Jahre in Limburg, die letzten zwei Jahre in Rochdale, England.
Abschluss: General Certificate of Education, und Inter-Collegiate Religious School Certificate.
1956-1959 Einführung ins kath. Ordensleben der Missions- schwestern der Pallottinerinnen, CMP, später umbenannt in SAC, Gesellschaft vom Katholischen Apostolat (spirituelle und z.T. praktisch-berufliche Einfüh-rung, u.a. Verwaltung).
1959-1963 Personalabteilung/Gehaltsabteilung, Vinzenz-Pallotti- Hospital, Bensberg bei Köln.
1963-1969 in USA: Studium und High-School-Lehrerin
Davon die ersten vier Jahre College-Ausbildung am Dunbarton College of Holy Cross, Washington D.C. Hauptfach: Theologie, Nebenfächer: Secondary Education und Mathematik.
Abschluss: Bachelor of Arts Degree.
1967-1969 im Lehramt: Religion und Mathematik an der Pallotti High School, Laurel, Maryland. In diesen Jahren sozial engagiert in der Rassenfrage, an der Schule und in der Gemeinde, mit initiierenden und leitenden Funktionen. Es waren die politisch und gesellschaftlich turbulenten Jahre der Rassenbewegung (Civil Rights Movement), des Vietnamkrieges und der Ermordung von John F. Kennedy, Martin Luther King und Robert Kennedy.
1969-1978 Universität Tübingen. Studium: Katholische Theologie und soziales Engagement:
Abschluss: Dipl. Theol. 1973. Die Diplom-Arbeit und schließlich die Promotionsarbeit bezogen sich jeweils auf das Thema Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl. Die Sinnfrage des Lebens ist Hauptthema in diesem psychotherapeutischen System. (Frankl, Wiener Jude 1905-1997, KZ-Überlebender)
1974-1978 Arbeit an der Dissertation: Die Logotherapie Viktor Frankls, systematisch und kritisch.
In diesen Jahren nebenamtlich Krankenhausseelsorgerin am Kreiskrankenhaus in Hechingen und ehrenamtlich aktiv bei der Telefonseelsorge in Tübingen, incl. Weiterbildung der Mitarbeiter/innen. Sozial- und friedenspolitische Interessen, an vielen entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen.
1976 Lösung von der Ordensgemeinschaft.
1979-1999 München. Psychotherapie, Friedensarbeit und -forschung.
1979-1983 Logo/Psychotherapeutin, an der Nervenklinik Dr. Schmidt in Gauting bei München. Einzel- und Gruppentherapie.
1979-1999 Private Psychotherapie/Logotherapie-Praxis in München. Laufende Weiterbildung in verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren (Katathymes Bild-Erleben nach Leuner; Focusing nach Gendlin; Fami-lienstellen nach Hellinger, u.a.); Modifizierung der Methoden nach eigenen Kenntnissen und Erfahrungen und nach individueller Anwendbarkeit bei Patienten.
In dieser Zeit starkes Engagement in der Friedensarbeit sowie in freier Forschung zur "vor-" und frühgeschichtlichen Zeit: Verdrängung der matrizentrischen Gesellschafts- und Religions- systeme, patriarchale Revolution mit formal-patriarchalen Religionen und der Begründung von Kriegsideologie und Kriegskultur.
Entwicklung eines Grundlagen-Konzeptes zur Kommunikation in schwierigen Fällen für Klein- und Großgruppen, privat, gesellschaftlich und politisch, mit Einbezug der tiefendynamischen und/oder historischen Dimension. Das Hören und Gehört-Werden, die Selbstachtung und die Achtung des Anderen ist die Grundlage. In den letzten Jahren (nach 2000) in Anlehnung an "Familienaufstellungen" Entwicklung einer spezifischen Methode zur schnellen Erkennung des Knotenpunktes in einer Problemlage in diversen Bereichen und zur Gewinnung des speziellen Lösungs-Ansatzes ("Tiefendynamische Positionsarbeit"). Workshops im In- und Ausland.
80er und 90er Jahre: Aktive und passive Teilnahme oder Leitung von Seminaren, Workshops.
Auslandskontaktreisen mit psychologischen und theologischen Berufsgruppen und friedensaktiven Themen (Israel, Irak, Ukraine, Russland, Letland; Internationale Mediationsgruppe).
Teilnahme an internationalen Kongressen mit eigenen Beiträgen zum Thema Frieden und Konfliktlösung (u.a. in Moskau; Cernovitz; Dallas; Jerusalem; Montreal.)
1984-1999 Aktives Mitglied in der Frauenakademie München.
Seit 1994 registrierte Weltbürgerin ( 75013 Paris)
Okt. 1999 – Aug. 2002 wieder in Tübingen zur Fertigstellung der Dissertation und des Promotionsverfahrens.
Ab 2002 in Marquardt bei Potsdam. Fertigstellung der Buchveröffentlichung beim Springer Verlag, Wien, über Frankls Logotherapie und Existenzanalyse. Erschienen Jan. 2005.
Anschubarbeit für ein größeres Friedensprojekt: „Im Schloss Marquardt am See“.
Weiterentwicklung des Konzeptes und der Methode der "Dynamischen Positionsarbeit" ("Dynamics of Conflict Positions“ DCP).
Ich bin mit vielen Friedensgruppen und Initiativen verbunden, so u.a. mit Frauen-Friedensgruppen in Israel-Palästina (Gush Shalom, Women in Black, Demokratische Frauengruppe um Samira Khoury in Nazareth;) mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Berlin- Potsdam; der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, Berlin.
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